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Donnerstag, 25.06.2015, 09:26

Nachdem wir also beschlossen hatten, wieder auf das Festland zu fahren, standen wir vor der Entscheidung, links oder rechts. Also Richtung Neapel, oder Richtung Bari.

Die Autobahn Richtung Neapel wurde in unserem Reiseführer ja als landschaftlich sehr reizvoll beschrieben, wovon wir uns auch bei der Herfahrt selbst überzeugen konnten. Leicht hügelig, Olivenbäume und Weinstöcke soweit das Auge reicht, und anstatt des springenden Hirschen von rechts ist auf den Gefahrenzeichen eine Kuh abgebildet. Allerdings nicht springend. Obwohl mich selbst eine springende Kuh hier nicht verwundert hätte. Die erste, und auch einzige Kuhherde, erblickten wir zur Mittagszeit. Und da selbst die Kühe hier Siesta halten, werden wir nie erfahren, ob sie die Autobahn auch besuchen, was ohne den Weidezaun durchaus möglich gewesen wäre.

Weiters bot die Strecke hier ein weiteres Highlight, man "durfte" sie zweimal wegen Baustellen verlassen, und so kamen wir in den Genuss von noch viel mehr landschaftlichen Reizen. Über Berg und Tal, durch kleine Ortschaften, und noch kleineren Strassen. Allerdings können wir uns nicht mehr daran erinnern, weil wir erstens, ständig auf der Suche nach den Umleitungsschildern waren, und zweitens, uns die Angst im Nacken saß irgendwo mitten in der Pampa mit dem Wohnwagengespann in einer dieser engen Strassen stecken zu bleiben.


Die Lösung, ob die Kühe wirklich die Autobahn queren, und die fehlende Erinnerung an etliche Strassenkilometer würden also durchaus für links sprechen. Meinem Mann waren aber die fehlende Erinnerung, als auch die Kühe ziemlich egal. Und da ja wahre Abenteurer immer auf der Suche nach Neuem sind, entschieden wir uns für rechts. Viele Kilometer unbekanntes Terrain. Und im Nachhinein betrachtet hätte das auch so bleiben können. Bis auf das lachende Pferd, das uns bei der Zufahrt zum Campingplatz begrüßte, gab es nichts besonderes.Also ich kann nur sagen, links wäre es spannender gewesen.

Und landschaftlich reizvoller ;-)

Wir kamen also gut in der Nähe von Brindisi an, um gleich darauf festzustellen, hier gefällts uns nicht.

Weder der Campingplatz, noch die Umgebung.

Also weiter rauf, Richtung Rimini.

Auf einem Campingplatz in Riccione ließen wir uns nieder, und schworen uns, hier nichts zu tun, nur relaxen, essen, schlafen, (und ich noch mehr essen), einfach herrlich.

Die Herrlichkeit hielt genau einen Tag, bis der Herr des Hauses, und in genau diesem Moment fragte ich mich warum Herrlichkeit, Herrlichkeit heisst, die wunderbare Idee hatte sich ein Rad zu leihen.

Für all jene, denen es bis jetzt entgangen ist, ich hasse Sport.

Oder anders ausgedrückt, während mein Mann eine Sportskanone ist, bin ich sowas wie eine Platzpatrone. Laut, allerdings bevor die sportliche Betätigung erfolgt, und dann nur mehr heiße Luft.

Aber, weil ich erstens aus jahrelanger Erfahrung wusste, dass mir mein Sudern sowie nichts nutzen würde, und zweitens, weil ich mir meine Luft lieber für später sparen wollte, willigte ich zur Überraschung von meinem Liebsten sofort ein.

Die Räder beim Radverleih waren nicht gerade das Gelbe vom Ei, aber da wir nicht vorhatten beim Giro mitzufahren, nahmen wir die Zwei, die uns noch am vertrauenswürdigsten erschienen. Zwei unschlagbare Argumente sprachen für unsere Auswahl.. Die Reifen hatten Luft, und die Bremsen funktionierten.

Was will man mehr. Dachten wir.

Nach ein paar Kilometern, in denen wir uns bewegten wie auf einem Kinderkarussell, nicht nur geschwindigkeitsmässig, sondern in einem ständigem Auf und Ab, wussten wir, es hätte da noch was gegeben, auf das wir hätten achten sollten. Den Sattel.

Unsere Sättel, verantwortlich für unsere hutschende Fortbewegungsart, waren nämlich kippbar, und das praktischereise ohne etwas aufzuschrauben. Bei jedem Tritt in die Pedale, oder einer Bodenwelle automatisch nach hinten, nur nach vorne klappte es nicht automatisch, da musste man dann manuell ran. Irgendwie fand ich plötzlich Spass an dieser Ausfahrt, zumal mein Mann diesmal meinen Part übernommen hatte, und murrte, knurrte und zischte.

Die Frage mitten auf einer Kreuzung, ob ich denn einen 13er Schlüssel mithätte tat ihr übriges dazu.
Leider musste ich verneinen, ausnahmsweise, gerade heute, hatte ich ihn zu Hause vergessen.

Und weil ich zusätzlich noch behauptete, dass mein Sattel genauso leicht kippt wie seiner, bekam ich sein Rad, zum Testen. Wie grosszügig.

Jetzt sahen wir beide etwas eigenartig aus, mein Mann als würde er auf einem Einrad fahren, beide Knie nach aussen, wackelte er durch die Straßen. Nur die Melone fehlte noch. Und ich wetzte auf meinem Sattel, weil meine Füsse zu kurz waren. Die Höhenverstellung klappte leider nicht automatisch, hier käme jetzt wieder der 13er Schlüssel ins Spiel...

Also wollte die Sportskanone auf schnellstem Weg heim. Was übersetzt heisst. Wir fuhren gegen Einbahnstrassen, nahmen Kreisverkehre frontal, befuhren Gehwege, und rote Ampel wurden grundsätzlich nicht beachtet.

Ich fuhr schwitzend, ob dieser vielen strafbaren Handlungen hinter ihm her. Und meine leisen Einwürfe von wegen Strafe, Polizei, Gefängnis, Führerscheinentzug, verlassten meinen Mann nur zu einem lapidaren Kommentar:"Scheiss di net au, wir san in Italien!"

Mein Gott passt dieser Mann sich schnell an.


 
Liebes Antiteilchen!
Musste wieder mal ganz viel lachen beim Lesen deiner Geschichte. Sag, ist das oben das Pferd das euch angelacht hat? Lacht euch das Pferd jetzt an oder aus?
Irgendwie liebe ich ja die Südländer und ihre Lebensweisheit, irgendwie geht es schon. :-) Bei uns ist da manches schon viel schwieriger.
Kommen noch Geschichten von eurem Urlaub? Wenn ja, dann freue ich mich schon drauf.
Liebe Grüße,
Minze
  • minze,
  • 2015.06.25, 12:36
 
herrlich!
...ähm, hier muss es natürlich heißen 'köstlich' oder was in der Art, weil mit herrlich stehst Du ja grade ein bisserl auf Kriegsfuß, liebe Antiteilchen!

Also nachmal von vorne:
"Köstlich!!!"

Und das tut sehr gut. Denn ich bin nämlich gerade total enttäuscht und gefrustet zum Laptop gegangen um nachzusehen, ob ev. ein Mail gekommen ist, das meine Enttäuschung etwas lindern hätte können. Leider nichts! Und ich fürchte fast, dass es genau dabei auch bleiben wird :´(

Doch da seh ich, dass es einen 2. Reisebericht von Dir gibt! *freu* Danke fürs Ablenken von meiner Enttäuschung!!!!

Und mit dem "Schei... di ned au,...." und dem sich daraus ergebenden Schmunzler in meinem Gesicht, geh ich jetzt in den Garten und setze darauf, dass auch der das zustande bringt, was er sonst immer für mich tut - nämlich meine Laune bessern. Schau ma mal! Wenn ned, dann halte ich mir das "Schei.... di ned au..." vor Augen! ;-)

glg soul
  • soul,
  • 2015.06.25, 15:55
 
Liebes Antiteilchen!
Erst mal... es ist schön wieder was von dir zu hören oder
eigentlich zu lesen : -)

Und wieder ist es, wie gewohnt, zum Zerkugeln : -))

Hoffentlich gibt es noch weitere Reiseberichte!!!!!!!!

Liebe Grüße
PS: Vielleicht sollte ich mir den Schlußsatz deines Mannes
verinnerlichen und ihn mir in etlichen Situationen, wo ich
mich ängstige oder unsicher bin, einfach vorsagen:
Schei....di net au.... Wäre einen Versuch wert : -)
 
Liebe Antiteilchen,
das kann ich mir vorstellen, dass du den lapidaren Kommentar deines Mannes in der Situation nicht lustig empfunden hast!

Nichts desto trotz hast du die Gabe solche Begebenheiten so zu erzählen, dass man einfach lachen muss! Mir hats gestern geholfen!
Auch der Garten hat das seinige dazu beigetragen.
Und dann kam auch noch ein Anruf, der meine Hoffnungen bestätigte. Zumindest vom Prinzip her. Schau ma mal, was dabei letztendlich rauskommt.

Wünsch Dir einen schönen, entpsannten Tag!

glg soul
  • soul,
  • 2015.06.26, 09:54
 
Liebes Antiteilchen!
Beim Einkaufen geht es mir wie dir..... da wo man einen
der vielen Zettel brauchen würde, habe ich ihn dann
nicht mit.
Aber selbst da werde ich mir den Satz deines Mannes
merken.... und werde sagen " Schei... die net au... kauf
was dir einfällt, koch´ worauf du Lust hast, denn
gegessen wird, was auf den Tisch kommt" : -))

Liebe Grüße und einen schönen Tag
 
Super Foto, Super Story.
Recht hat dein Mann. Man kann Straßenmarkierungen auch als Graffitis betrachten.
Bitte weiter schreiben.
Gertrude
 
Herrlich...
..dein Reisebericht, ich zerkugel mich beim Lesen...
freu mich auf den nächsten Bericht.
Und Männer die sich anpassen sind doch nicht so schlecht ;-))
...oder...;-))))
Liebe Grüße und weiterhin schöne Reise
 
Immer brav?
Da musst du hin:
http://www.woman.at/mywoman/transakt/stories/862231/
Leider habe ich noch immer nicht begriffen, wie ich nur ein Bild in einen anderen Blog stelle, daher die ganze Geschichte. Mußt ja nicht lesen. Ich wollte dir nur den Verkehr in Indien zeigen.
Gertrude
 
Indien und Linksverkehr,
Nun, in Indien fahre ich auch nicht. Und jetzt wo ich älter wurde, fahre ich auch nicht mehr so gerne in unbekannte Gegenden, weil dauernd etwas umgebaut wird.
Und Kreisverkehr! Bin ich auch schon richtig im Kreis gefahren, bis ich gesehen habe wohin ich muss.
30 er Beschränkung? Da darf ich den Tacho nicht aus den Augen lassen. Ich habe schon oft genug bezahlt. Ganz blöd, wenn ich vor der Vorschreibung schon wieder dort gefahren bin. Da kann es schon passieren, dass ich ein 2. Mal bezahlt habe. Aber was soll`s. Mein Fehler, mein Geld.
Gertrude