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Montag, 14.05.2012, 09:06
Mit dieser Synchronität könnten sie glatt bei den Olympischen Spielen beim Kunstschwimmen mitmachen. Das wär‘ mir in diesem Augenblick auch lieber, weil dann ihre gleichschwingenden Köpfe, die ausschauen als wären sie Wackeldackel bei der Ralley Paris-Dakar, unter Wasser wären. Und unter Wasser würd‘ ich nämlich erstens die absolut überflüssigen Kommentare nicht hören, und zweitens das gemeine Grinsen nicht sehen.

Da ich aber weder mit Kunstschwimmern mein Leben teile, noch Wasser in Sicht ist, bleibt mir beides nicht erspart.
Und überhaupt und sowieso, bin ich ja an der ganzen Situation selber schuld. Beziehungsweise mein koronaler Massenauswurf.

Was aber jetzt innerfamiliär nichts mit der Sonneneruption bei der Plasma ausgestoßen wird, zu tun hat. Sondern vielmehr damit, dass manche Äußerungen, oder auch lange Monologe meinerseits mit diesem speziellen Ausdruck betitelt werden. Also auf außerfamiliär übersetzt heißt das, dass ich entweder lange geredet habe ohne irgendetwas Wichtiges zu sagen (das sind die großen koronalen Massenauswürfe) oder dass meine Klappe mal wieder schneller war als mein Hirn ( das sind dann die kleinen koronalen Massenauswürfe). Beides hält sich in etwa die Waage. Diesmal haben wir es jedoch mit einem kleinen zu tun.

Mein Jüngster kündigte an, dass er dieses Jahr im September einen Marathon laufen wird. Nun ist zwar meine ganze Familie, außer meiner Wenigkeit, sportlich, aber Marathon läuft außer meinem Mann keiner. Meine Jungs beschränken sind auf Fussball, Rennradfahren, Volleyball, usw.. Lauftraining ist mehr notwendiges Übel als Freude, und alles was über 10 km geht, never ever.

Und jetzt nahm das Unglück, im wahrsten Sinn des Wortes seinen Lauf.

Ich hörte mich sagen:“ Wenn du an Marathon rennst, dann kannst mi glei zum Halbmarathon anmelden.“

Ja, und da war er wieder. Der kleine koronale Massenauswurf.

Die Wette wurde mit der bereits oben erwähnten Begeisterung aufgenommen, und alle Details ausgearbeitet.

Kurz wiegte ich mich noch in Sicherheit. Man kennt doch seine Pappenheimer. Marathon und mein Junior? Niemals.

Doch schon am gleichen Tag begann er seine Laufschuhe zu schnüren, und lief und lief und lief. Zur Sicherheit gab ich ihm einen Monat Vorsprung, hätte ja sein können, dass ihn sein Ehrgeiz verlässt. Aber nein, der wurde immer größer. Eine Aura aus Ehrgeiz, Wille, und Stolz umhüllte ihn, und wurde immer größer. Und jeden Tag kam die Frage:“ Nau, wos is?“

Nun kann man ja nicht mit Laufschuhen laufen, die schon die besten Jahre hinter sich haben, und schon gar nicht ohne Laufdress. Wenn ich schon nicht schnell bin, dann will ich wenigstens so aussehen. Und außerdem brauch ich auch eine Pulsuhr, und eine App am Handy die mir die gelaufenen Kilometer anzeigt, und die Höhenmeter und überhaupt und sowieso. Ich hätte mir ja mit diesen Besorgungen noch laaange Zeit gelassen. Aber noch am gleichen Tag wurde der Einkaufsmarathon gestartet( so schnell möchte ich meinen Mann mal springen sehen, wenn ich sage, ich brauch neue Schuhe).

Und noch am gleichen Abend durfte ich alle meine Schätze gleich auszuprobieren. Mit Trainer. Eh klar. Jede Woche ein anderer. Das war meine Bedingung.

Verkabelt als wäre ich ein Leibwächter von Obama, und topmodisch ausgestattet begann, ich im wahrsten Sinne des Wortes, mein Marathonprogramm.

Schon nach ein paar Hundert Meter begann sich meine Pulsuhr zu melden. Und die Diskussion zwischen meinem Mann ( er hatte das Vergnügen Trainer Nr. 1 zu sein) und mir, über die meiner Meinung nach viel zu niedrige eingestellte Pulsfrequenz trug nur dazu bei, dass dieses Ding noch mehr piepste. Der Puls stieg immer mehr, und das hatte nur mehr am Rande mit meiner sportlichen Betätigung zu tun.

„ I tat jetzt ruhig sei. Du brauchst dei‘ Luft zum Lauf’n“. Mit diesen Worten glaubte mein Mann, wäre die Diskussion erledigt.

In diesem Moment wurde mir klar warum Sport nichts für mich ist. Man hat keine Luft mehr zum Reden.

Der Berg, den mein Mann als kleinen Hügel bezeichnete, tat sein übriges dazu. Also japste ich neben meinem Mann her, das Piepsen war schon fast ein Dauerton, und keuchte:“ I explodier‘ glei!!!“

„Dann sei ruhig und renn‘ langsamer!“

„Beides nicht möglich!“ gab ich zurück. Denn ersteres, na eh scho wissen, und zweiteres, wenn ich noch langsamer gelaufen wäre, dann hätte mir sicher einer der Nachbarn einen Rollator zur Verfügung gestellt.

Also musste der Bombenentschärfungsdienst her. Gott sei dank hat die Pulsuhr kein rotes und blaues Kabel, sondern lässt sich schlicht und einfach entfernen. Und nachdem dieses schrecklich Geräusch weg war, beruhigte sich auch mein Puls. Vielleicht lag’s aber auch daran, dass wir nun bergab liefen.

Jetzt ist das leider bei mir so, dass obwohl ich keinen Sport betreibe, ich zu Übertreibung neige, wenn ich mich mal sportlich betätige. Und das betrifft sowohl die Strecke, als auch die Zeit. Von der kleinen Runde (4 km) wollte ich nichts hören, es musste die nächst größere sein (6,5km). Und die Zeit war eine große Enttäuschung. 52 Minuten.

Da mein Trainer Nr. 1 sich aber weigert das Tempo zu erhöhen, setzte ich voll auf meine anderen zwei. Und wurde zumindest bei meinem Erstgeborenen nicht enttäuscht. Ein Motivationsgenie wie kein anderer. Er lobte, forderte, und feuerte mich an. Aber hauptsächlich hörte ich folgendes:
„Wenn du nu reden kannst, dann hast a nu gnuag Luft dass du schneller rennst!“

Wobei ich mir jetzt nicht sicher bin, ob er nicht nur einfach wollte, dass ich meine Klappe halte. Is aber egal. Ich schaffte mit ihm an meiner Seite meine Traumzeit von 40 Minuten, und am Ende der Woche sogar 38 Minuten.

Trainer Nr. 3 war da ganz anders. Er lief neben mir, sprach nichts, und hatte einen eher mitleidigen Blick drauf. Wobei ich jetzt nicht weiß er ob sich selbst bemitleidete, oder mich. Und als ich einmal verlangte das er mich ein bisschen motivieren soll, so mitten im Berg, kam ein leises, von Augenrollen begleitetes:“ Hopp, Hopp!“

Und gerade als ich mich so richtig an das Laufen gewöhnt hatte (wobei ich jetzt nicht so weit gehen würde zu behaupten das es Spass machte), fiel ein Trainer nach dem anderen verletzungsbedingt aus, und das Projekt Marathon ins Wasser.

Natürlich könnte ich jetzt allein weiterlaufen. Die Frage ist nur. Warum sollte ich das tun?

Ein kleiner koronaler Massenauswurf , nachdem drei Trainer das Lauftraining mit mir nicht überstanden haben, muss jetzt noch sein.

„I AM THE CHAMPION“ und ganz leise hinzugefügt „I hab’s eh glei‘ g’wusst!“