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Freitag, 23.12.2011, 18:23

Keine Panik auf der Titanic. Wir werden das Kind schon schaukeln. Don‘t worry, be happy. Probleme sind zum Lösen da.

Diese ganzen saudummen Phrasen, die ich normalerweise von mir gebe, waren mir angesichts dessen was ich da im Freien sah, aber so was von egal. Im Schnee, auf der Hausmauer, am Fensterbrett, auf der Haustür. Sie waren überall. Tausende, und abertausende von diesen schwarzen, hüfenden, und kriechenden Dingern.

Eigentlich wäre jetzt die beste Zeit gewesen für eine kleine Panikattacke. Wegen der Beruhigungsspritze, mein ich. Aber nein, mein Körper schaltete von selbst in den Automatikmodus.

1.Gang: Ignorieren. In diesem Fall nicht möglich.
2.Gang: Registrieren
3.Gang: Reagieren
4.Gang: Telefonieren
Nur wen soll ich anrufen?

Und während ich meinem Hund zusah, der gerade den Eindruck erweckte als wolle er diese Tiere zu Tode urinieren, fiel mir der Tierarzt ein. Hätt‘ ich mir aber sparen können, den der Gute hatte keine Ahnung was das sein könnte. Noch nie gehört, noch nie gesehen, aber ich sollte mich bei ihm melden wenn ich wüsste was das ist, denn das würde ihn auch interessieren. Es sei nicht ganz sein Bereich. Er sei eher für größere Tiere zuständig. Vielleicht eher einen Biologen anrufen. Bla, bla, bla….

Natürlich einen Biologen. Warum kam ich nicht gleich selber drauf. Ach so, weil ich keinen Biologen kenne!!!! Deswegen, genau deswegen. Verdammt nochmal.

Der Förster. Natürlich der Förster! Der hat sie vielleicht schon gesehen. Diese Tiere. Vielleicht leben sie sonst im Wald, und haben diesmal die falsche Abzweigung genommen. Aber. Fehlanzeige. Der kennt sie auch nicht. Aber ich soll mich wieder melden wenn ich weiß was das ist. Und bla, und bla, und bla,…..

Kammerjäger. Genau! Der muss sie doch kennen, unsere uneingeladenen Besucher. Also Nummer rausgesucht. Weil kennen tue ich keinen. Hatte noch nie das Vergnügen.
Er hörte mir wirklich interessiert zu. Stellte Zwischenfragen. Sagte „Aha“, und „Mhm“. Um am Schluss zu der gleichen Erkenntnis wie die anderen Telefonjoker zu kommen. Keine Ahnung. Noch nie gehört. Noch nie gesehen. Wir sollten es mit einem Schädlingbekämpfungsmittel versuchen. Aha. Und woher nehmen? Nachmittags am 24. Dezember? Ich habe nämlich so was nicht zu Hause, weil mir schlicht und einfach die Schädlinge dazu bis jetzt gefehlt haben. Und außerdem Bekämpfungsmittel klingt nach Kampf. Nach Krieg. Nach Massenmord. Und das zu Weihnachten. Ganz schlecht für’s Karma.

In diesem Moment erklang die Türglocke, vor der Tür 4 Mann hoch meine Großeltern. Bepackt wie der Weihnachtsmann, und wie immer viel zu früh . Was aber vor allem an den Großmüttern lag, die alle Jahre wieder versuchten meine Küche zu entern. „Wir manans ja nur guat“. Ja eh, aber nein danke. Also schob ich die vier ins Wohnzimmer. Langsam und schonend versuchte ich sie mit der Lage vertraut zu machen, um ihnen dann unsere neuen Mitbewohner vorzustellen.

Hätt‘ ich mir aber sparen können. Das langsam und schonend.

Weil den beiden Opas war das so ziemlich egal. „Na, wischt das hoit weg“. Die eine Oma reagierte so ähnlich: „Und deswegn mochst’s so a Tratra?!“. Nur die andere Oma reagierte vorschriftsmäßig. Und weil sie nicht verstehen konnte warum das sonst niemand außer ihr tat, giftete sie in Richtung der ganz relaxten Oma: „Wahrscheinlich host dei Brille scho wieder net mit! Was zur Folge hatte, dass die relaxte Oma jetzt gar nicht mehr so relaxt schaute. Die hochgezogene linke Augenbraue war so etwas wie ein nonverbales „ATTAKE“. Und bevor sie wieder den Mund öffnen konnte versuchte ich die Lage auf gut österreichisch zu lösen. „A Schnapserl meine Damen?“ Drückte ihnen ein Stamperl in die Hand, und ließ die Flasche gleich auf dem Tisch stehen. Problem erkannt - Problem behoben.

Zumindest das Nebenproblem. Das Hauptproblem ließ sich ja nicht mit einem Schnapserl lösen. Leider.

„I glaub‘ mir haum was g’funden!“ Unsere Jungs stellten den Laptop auf den Tisch, und siehe da. Es gibt sie doch. Schade ich dachte schon wir hätten eine neue Gattung entdeckt.

„Schneeflöhe!“

Total ungefährlich, treten vor allem in Waldrandlagen auf, und sterben nach kurzer Zeit, wenn sie in geheizte Räume krabbeln, oder springen. Und ist der Schnee weg, sind auch die Flöhe wieder weg.

Ein Blick auf unser Fensterbrett bestätige das auch. Die meisten unserer Besucher haben schon das zeitliche gesegnet. Warum sie das dann trotzdem tun werden wir nie erfahren. Vielleicht Schneeflohlemminge. Statt von der Klippe, stürzen sie sich vom Fensterbrett. Jedenfalls konnte ich das nicht länger mitansehen.

Raus in die Natur, Flöhe retten. Also meine Männer gingen retten, ich ging mich und das Essen fertigmachen, und die restlichen Familienmitglieder die inzwischen eintrafen begrüßen.

Nachdem ich endlich das Bad so verließ, dass ich mich im Spiegel auch wieder erkannte, sah ich meine Großmütter den Christbaum mit Süßigkeiten behängen. Jetzt hat das natürlich einen Grund warum die Süßigkeiten bei uns nicht auf dem Baum hängen. Und dieser Grund hat einen Namen: Harley. „Mir haum’s ja nur guat g’mant“. Ja, eh scho wissen. Also Omas alles wieder retour. Apropo Harley. Mir fiel ein, dass ich ihn schon einige Zeit nicht mehr gesehen hatte. Und Ruhe bedeutet bei meinem Hund selten etwas Gutes.

Und das die Küchentür offenstand noch viel weniger. Ich kann gar nicht mehr zählen wie oft ich das Lied „Ein Hund kam in die Küche, und stahl dem Koch ein Ei“ schon hätte singen können. Allerdings kann man statt des Ei’s alles Essbare variabel einsetzen. Diesmal war’s der Knödel, beziehungsweise mehrere Knödel.

Ruhe bewahren, auf Automatik umschalten. Genau. Dann koch ich halt noch Kartoffeln. Aber erstmal Mutter und Schwiegermutter aus der Küche raus.“ Mir haum’s ja nur….“. Ja, i weiß eh. Guat g’mant.

Gerade als das Essen fertig war, und meine Weihnachtsstimmung wieder zu mir zurückgefunden hatte, spielte eine Abordnung unserer örtlichen Blaskapelle vor unserem Haus „Stille Nacht, Heilige Nacht“.

Besser konnte das Timing nicht sein.

Da hörte ich einen lauten Krach.

„BAUM FÄLLT“ schrien meine Jungs, während mein Hund mit seiner Beute das Weite suchte.

„Wenn du dei Brill’n aufghobt hätts’t, dann hätts’t a g’sehn dass do nu was obnhängt“, sagte die eine Oma zur Anderen. Was die brillenlose Oma veranlasste ihre linke Augenbraue wieder gefährlich hoch nach oben zu ziehen.

„ATTACKE“ rief mein Mann schmunzelnd, und reichte mir die Schnapsflasche.



Und hier noch das versprochene Bild:


Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes, ruhiges Weihnachtsfest.